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Eine Kurzgeschichte, die das sehr treffend zeigt und die mir immer wieder in den Sinn kommt, ist mir vor einiger Zeit erzählt worden. Dessen Ursprung ist mir leider nicht bekannt, deshalb möchte ich sie mit meinen eigenen Worten wiedergeben.


An der Ortseinfahrt sitzt ein alter Mann. Ein Reisender kommt in diesen Ort und fragt ihn, wie die Menschen in diesem Ort sind.  Der alte Mann sagt: „Die sind alle total nett, freundlich, zuvorkommend,…“. Der Reisende verbringt dann ein paar Tage in diesem Ort und als er den alten Mann wieder trifft sagt er zu ihm: „Es ist wirklich wahr, das sind lauter tolle Leute. Es war eine schöne Zeit in dieser Stadt und ich komme gerne wieder“.

Nach ein paar Tagen kam wieder ein Reisender vorbei, der den alten Mann fragte, wie denn die Leute in dieser Stadt sind. Diesmal sagte der alte Mann: „Die sind alle unfreundlich, geizig, stur und auf den eigenen Vorteil bedacht“. Auch dieser Reisende blieb ein paar Tage und fand genau das bestätigt, wovon er durch die Worte des alten Mannes vorher schon überzeugt war. Er fühlte sich als unwillkommener Eindringling, über’s Ohr gehauen,…


Die Welt ist also weder gut noch schlecht. Wir ziehen das an, was wir unbewusst suchen. Das Leben gibt uns meistens Recht.  Deshalb ist es gut, wenn wir unsere Gedanken überprüfen, die uns zu dem machen, was wir sind.