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Unterdrückte Gefühle werden in der Forschung mittlerweile häufig als eine der Hauptursachen von schwerwiegenden Krankheiten gesehen. Was da wirklich in uns brodelt merken wir oft erst, wenn unsere Gefühle überraschend ausbrechen, weil wir an eine alte, schmerzliche Situation erinnert wurden.

Gefühle wollen beachtet und angenommen werden, wie ein kleines Kind von ihrer Mutter. Wenn wir zu oft sagen „geh weg“, dann werden sie zwar stiller, aber sie sitzen eines Tages in einer Ecke, sie verkümmern und werden unkontrollierbar.

Gefühle zu haben bedeutet zu leben. Deshalb lasst eure Gefühle leben, beobachtet sie bewusst, findet Worte dafür und seid dankbar. Sie sind das, was uns Menschen ausmacht und menschlich sein lässt. Sie sind ebenso einzigartig wie unser Fingerabdruck und wie wir selbst.

Sag JA zu deinen Gefühlen!

Was spricht eigentlich dagegen, traurig oder wütend zu sein? Vielfach ist nicht das Gefühl selbst unangenehm, sondern die Tatsache, dass wir es nicht haben wollen.