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Leider können wir unsere Ängste und Sorgen nicht mit einem Schalter abstellen.
Sie entstehen vor allem durch negative Erfahrungen, die wir aus der Vergangenehit in die Zukunft projezieren. So nach dem Motto „Da hat mich mal einer über’s Ohr gehauen, das soll mir nicht noch einmal passieren“.

Und leider wiegen die negativen Erfahrungen bei den meisten Menschen mehr als die Positiven und wir merken gar nicht, dass unser Leben fast nur mehr aus Sorgen und Angst besteht.

„Was sagt mein Mann, wenn die Wohnung nicht aufgeräumt ist?“; „schaffe ich das Arbeitspensum, das von mir erwartet wird?“; „was denkt sich wohl die Nachbarin, wenn sie das sieht?“

Ich lade Sie ein, ganz ehrlich zu reflektieren, wie oft am Tag Sie so eine Angst spüren und wie oft sie tatsächlich berechtigt war. Was ist tatsächlich passiert? Was hätte schlimmstenfalls passieren können?

Bei vielen Menschen frisst die Bewältigung derartiger Ängste über 80 % ihrer Energie auf.
D.h. sie sind ständig mit angezogener Handbremse unterwegs und wundern sich, dass sie nicht glücklich sind. Das zu erkennen, ist ein guter erster Schritt.