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Es ist also meine Entscheidung: Ich kann mich täglich mit negativen Nachrichten zumüllen lassen und den Blick darauf fixieren, wo es mir weh tut. Ich kann anstatt dessen aber auch das Schöne und Gute bewusst wahrnehmen und dankbar dafür sein.
In Dankbarkeit zu leben ist wie ein eigener Lebensstil, den man lernen kann. Rituale sind dafür sehr hilfreich. Dazu nachfolgend eine kleine Geschichte:

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

Aus dem Blog www.zeitblueten.com von Burkhard Heidenberger.